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"Ist-Sales" zeigt die tatsächlichen Verkäufe je Monat zum Vergleich – alle abgeschlossenen Monate des laufenden Jahres, mindestens aber die letzten sechs. Der laufende Monat fehlt bewusst, solange er nicht vorbei ist, weil er sonst wie ein Einbruch aussähe. Prognose, Einkaufsvorschläge und Lagerbestände beginnen umgekehrt mit dem laufenden Monat: er wird vollständig aus der Historie geplant, auch wenn er schon angebrochen ist. Prognose je Monat = geglätteter Basiswert (Mittelwert aus dem Vorjahresmonat sowie dem Monat davor und danach im Vorjahr, um einzelne Ausreißermonate abzufedern) × Wachstumsfaktor (mindestens aber der eingestellte Mindestwert). Der Wachstumsfaktor ist der Trend aus der Spalte "Trend VJ": LTM-Sales geteilt durch das letzte vollständige Kalenderjahr – zwei gleich lange Zeiträume, damit der Vergleich nicht davon abhängt, welche Monate des laufenden Jahres zufällig schon vorliegen. Lager A ist das Standardlager, Lager B ist wolffstore. Die beiden Größen entstehen unterschiedlich: Der Lagerbestand kommt aus JTL und ist nicht einstellbar – der verfügbare Bestand wird in dem Verhältnis aufgeteilt, das jtl.bestand_pro_lager ausweist (nur das Verhältnis, weil sich die Tabelle je Lager nicht auf den Gesamtbestand summiert). Die prognostizierten Verkäufe verteilt dagegen „Anteil Lager A“, damit die Planung steuerbar bleibt; Lager B erhält den Rest. Beide Verhältnisse dürfen auseinanderliegen – genau das zeigt, ob ein Lager mehr verkauft, als dort liegt. Bestellt wird je Lager unabhängig zum 15. eines Monats, Ziel je Lager = eigener Anteil an Prognose + Sicherheitsbestand (Puffer % der jeweiligen Monatsprognose, mindestens eine halbe VE). Über welchen Zeitraum die Prognose dabei gedeckt wird, bestimmt "Reichweite (Monate)": die Bestellmenge reicht für die eingestellte Reichweite plus die Lieferzeit, ohne dass der Sicherheitsbestand angegriffen wird. Reichweite 1 entspricht dem Verhalten davor – Deckung genau bis zur Lieferung der nächsten Bestellung. Der Verkauf selbst wird aber gepoolt: reicht der Bestand eines Lagers für seinen Anteil nicht aus, wird der fehlende Teil aus dem Bestand des jeweils anderen Lagers bedient (und umgekehrt) – kein Lager fällt dadurch unter 0, das aushelfende Lager leert sich aber entsprechend schneller. Lagerbestand und Verkäufe werden intern auf Wochenbasis (durchgehende Zeitachse) simuliert. Mengen werden auf ganze VE aufgerundet.
Unterdeckung: Ein negativer Lagerbestand am Monatsende ist kein Bestand, sondern ein Rückstand – Bedarf, der in diesem Monat aus keinem der beiden Läger bedient werden konnte. Er verfällt nicht, sondern bleibt offen, wird bedient sobald wieder Ware da ist, und erhöht bis dahin das Bestellziel der Folgemonate.